Die frühen Kindheitsjahre sind entscheidend für die körperliche, kognitive und emotionale Entwicklung der Kinder. Eine gute Lernumgebung fördert die Schulbesuchsquote, die Leistung und das Wohlbefinden der Kinder. Da ich in Kenia geboren und aufgewachsen bin, verstehe ich die Notwendigkeit einer Schule, eine Mensa, eine Küche und einen ausreichend großen Wassertank zu haben. Aus diesem Grund setze ich ich mich für deren Bau bzw. Spende vor. Ich bin überzeugt, dass dies die Schulbesuchsquote der Kinder verbessern wird, da sie ihre hart erarbeiteten Mahlzeiten oder Getränke nicht mehr unter widrigen Wetterbedingungen (Sonne oder Regen) zu sich nehmen müssen. Wie wichtig die Schulspeisung ist, erforscht Professor Donal Bundy von der London School of Hygiene and Tropical Medicin seit 30 Jahren, seine Ergebnisse hierzu sind mehr als eindeutig.
Die Jabali Primary School ist eine öffentliche Bildungseinrichtung in Eldoret North Soy Division, Mois Bridge Constituency. Sie wird von der kenianischen Regierung mit Unterstützung des derzeitigen Schulleiters, Herrn Eliud Ego, und zehn weiteren Lehrern sowie zwei Vorschullehrern betrieben. Die Schule ist von 8:00 bis 15:30 Uhr geöffnet und hat etwa 505 Schüler.
Die Schule verfügt über 13 Klassenzimmer und zwei nicht-lehrende Mitarbeiter, die bei der Gartenarbeit und beim Kühe hüten helfen. Ursprünglich wurde die Schule von einer katholischen religiösen Organisation gegründet, die weiterhin teilweise in die Leitung der Schule eingebunden ist. Die meisten Eltern sind Kleinbauern, die Mais und Tomaten anbauen, deren Ertrag jedoch nicht ausreicht, um den Schülern und ihren Familien eine angemessene Mahlzeit zu bieten.
Ziele
- Förderung der Schulbesuchsquote für Vorschul- und Grundschüler.
- Der Wassertank soll Wasser für das ganze Jahr speichern.
- Unterstützung der körperlichen und emotionalen Entwicklung der Schüler.
- Bereitstellung eines Mehrzwecksaals für Mahlzeiten und Versammlungen.
- Schaffung eines geeigneten Speise- und Kochbereichs für die Schüler bei jedem Wetter.
- Sicherere Lagerung der von Eltern und Wohltätern gespendeten Lebensmittel.
- Unterstützung der Eltern und Erziehungsberechtigten bei der Verbesserung der Lernbedingungen der Schüler.
- Stärkung des Stolzes und des Selbstbewusstseins der Schüler und Eltern aus benachteiligten Familien.
Veranschlagtes Budget
Nach Rücksprache mit einem Bauunternehmer wurde ein Budget von 4.334.100 Kshs veranschlagt (nach aktuellem Wechselkurs knapp 29.000 EUR).
Einbindung der Gemeinschaft
Während eines Besuchs in Kenia im April 2025 traf ich mich mit dem Schulleiter, seinem Stellvertreter und dem Vorsitzenden des Eltern-Lehrer-Verbands. Mein Onkel, Herr Ben Burudi, der seit der Gründung der Schule involviert ist, hat sich bereit erklärt, die Verantwortung für die Umsetzung des Projekts zu übernehmen. Die Eltern und die Gemeinschaft haben ihre Bereitschaft erklärt, 10-20 % des Budgets in Form von Holz und Arbeitskraft beizutragen, da sie finanziell nicht in der Lage sind, Geld zu spenden.
Dieses Projekt bietet nach meiner festen Überzeugung eine großartige Gelegenheit, die Entwicklung und Lernumgebung der Kinder sowie die Unterstützung der weniger privilegierten Eltern in der Gemeinschaft zu fördern. Ich bitte im Namen der Gemeinschaft um Ihre Unterstützung und bin sicher, dass Ihre großzügige Finanzierung ein Lächeln auf das Gesicht eines Schülers zaubern und ihn in allen Aspekten seines Wachstums und seiner Entwicklung fördern wird.
Dorcas Burudi, Erzieherin, pro-A-kids e.V.



