pro-A-kids

Demokratie braucht Bildung!

Projekt: „African Kids“ heißt
unsere Initiative zur Förderung von
Bildungseinrichtungen in Kenia.

Spenden

Unsere Kontodaten:

IBAN:   DE34 7806 0896 0008 5253 90

BIC:       GENODEF1HO1

Jede Spende – auch einmalige Spenden – sind herzlich willkommen!

Falls Sie ein besonderes Anliegen haben, können Sie dies auf dem Überweisungsformular vermerken, dann wird das Geld zweckgebunden verwendet.

Bitte auch die Anschrift auf der Überweisung vermerken, dann stellen wir eine Spendenquittung aus. Alternativ können Sie uns Ihre Anschrift auch per Email mitteilen an info@pro-a-kids.org.

Hier finden Sie das Formular zur regelmäßigen Unterstützung unserer Arbeit. Bitte einfach ausdrucken, ausfüllen und per Post oder per Mail an unsere Vereinsadresse senden – gerne auch mit einem Vermerk, welchen unserer Arbeitsbereiche sie damit unterstützen wollen.

pro-A-kids e.V.

Dörflas 2

95463 Bindlach

info@pro-a-kids.org

 
Da unser Verein als Schülerprojekt gegründet wurde, haben wir die Mitgliedsbeiträge bewusst niedrig gehalten, um auch jungen Menschen mit beschränkten finanziellen Mitteln eine aktive Mitarbeit zu ermöglichen. Insgesamt decken die Mitgliedsbeiträge so allerdings auch nur die Vereinsverwaltung auf deutscher Seite inclusive der nötigen Öffentlichkeitsarbeit.

Der eigentliche Vereinszweck – die Unterstützung kenianischer Kinder und Jugendeinrichtungen – wird durch regelmäßige und einmalige Spenden und in einem geringen Umfang (ca. 8 %) durch den Verkauf von Kunsthandwerk finanziert. Regelmäßige Spendenzusagen sind für uns natürlich besonders hilfreich, da sie die Planbarkeit unserer Arbeit sehr erleichtern. Dies ist besonders für die Schulspeisung, die Gehaltszuschüsse und die regelmäßigen medizinischen Untersuchungen von großem Wert, von der Verläßlichkeit unserer Unterstützungszusagen hängt letztlich die Qualität unserer Arbeit vor Ort ab.  Ihre regelmäßige Unterstützung trägt somit sehr zur Qualitätssicherung bei – Entwicklung braucht neben Geld eben auch Zeit und Zuverlässlichkeit.

Spendenquittung gibt es dann nach Abschluss des Geschäftsjahres bis Anfang Februar des Folgejahres.

Das Thema „Patenschaften“ ist ein sehr schwieriges. Auf der einen Seite liegt es in der menschlichen Natur persönliche Beziehungen aufzubauen und auch der Begriff der „Nächstenliebe“ geht davon aus, dass es den mir bekannten Menschen, eben den „Nächsten“ braucht, dem ich helfen kann. Und nicht nur eine imaginäre „Idee“.

Auf der anderen Seite besteht bei den üblichen Kinderpatenschaften sehr schnell die Gefahr der Abhängigkeit. „Ich bin etwas Besonderes – ich habe einen Paten in Deutschland!“ – oder auch „…mein Pate wird´s schon richten!“.

Auch große Entwicklungshilfeorganisationen sprechen sich recht eindeutig gegen sogenannte Kinderpatenschaften aus – wer nähere Informationen dazu haben möchte findet hier einen kurzen Flyer dazu oder auch eine ausführliche Untersuchung.

Unser Projektmanager Francis Wambugu hatte sich von Anfang an vehement gegen direkte Kinderpateschaften ausgesprochen, da er bereits genug mit einschlägigen NGOs gesammelt hatte. Es hat eine Weile gedauert, bis wir diese Entscheidung nachvollziehen konnten.

Das Thema „Patenschaften“ ist überall in Afrika und natürlich auch in unserem Arbeitsgebiet sehr präsent. Wo man auch geht und steht – überall wird man angesprochen „kannst Du nicht mein Kind sponsorn“? Ohne jegliche staatliche Unterstützung oder medizinische Absicherung seine Kinder großzubringen ist oft nicht einfach – wer kann es den Müttern da verdenken, wenn sie sich an jeden Strohhalm klammern, der ihnen etwas Erleichterung ihrer täglichen Sorgen verspricht.

Andererseits bekommen wir von unseren Mitarbeitern auch immer wieder kritische Situationsberichte. Zum Beispiel, dass es „gute und weniger gute Sponsoren“ gibt – manche übernehmen z.B. die Schulgebühren der Kinder, andere nur ein Päckchen Mehl zu Weihnachten – wie man es halt gerade trifft. Wie sich das wohl anfühlt, wenn man am „Ausgabetag“ in der Schlange steht um dann zu erfahren, was einem vom „persönlichen Sponsor“ diesesmal zugedacht wurde? Unsere tüchtige Köchin hat für sich beschlossen: sie geht lieber arbeiten, als für ein Päckchen Mehl ewig in der Schlange zu stehen – davon haben ihre Kinder am Ende mehr. Andere kommen ebenfalls zu dem Schluss, dass diejenigen, die „gesponsert werden“ am Ende die ärmeren sind, weil sie sich leicht auf die „einfache Hilfe von außen“ verlassen, anstatt selbst aktiv zu werden und irgendwelche Einkommensquellen zu erschließen. Bleibt die Hilfe einmal aus, weil ein Sponsor momentan nicht zahlungsfähig ist, ist die Not nur umso größer.