pro-A-kids

Demokratie braucht Bildung!

Projekt: „African Kids“ heißt
unsere Initiative zur Förderung von
Bildungseinrichtungen in Kenia.

Karibu!

…und ein herzliches Willkommen auf der Homepage von pro-A-kids e.V.!
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Lebens- und Lernbedingungen von Kindern in Afrika zu verbessern. Zu diesem Zweck unterstützen wir einen Kindergarten in Kongoni am Fuße des Mount Kenya. Dies geschieht beispielsweise durch Finanzierung einer Mittagsverpflegung, einer kostenlosen medizinischen Betreuung, Beschaffung von Unterrichtsmaterialien und was sonst gerade am dringendsten benötigt wird.

Dabei ist es uns besonders wichtig, mit unserem kenianischen Projektbetreuer, der Gemeinde Kongoni und den MitarbeiterInnen im Umfeld des Kindergartens auf gleicher Augenhöhe Ideen zu entwickeln und diese in die Tat umzusetzen. Einzelne Projektabschnitte bieten für unsere deutschen Jugendlichen die Möglichkeit, sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes auf einen kulturellen Austausch einzulassen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Langfristig getragen wird die Arbeit von erfahrenen Vereinsmitgliedern, die auch die Anleitung und Betreuung der Jugendlichen übernehmen. Alle organisatorischen Tätigkeiten werden weitestgehend ehrenamtlich erledigt, sodass die Beiträge und Spenden in erster Linie dem Projekt zugute kommen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann kontaktieren Sie uns unter info@pro-a-kids.org!

Und hier noch ein paar aktuelle Infos (für ältere News verwenden Sie bitte die Suche oder das News-Archiv links unten in der Navigationsleiste):

Einweihung der neuen Klassenräume für die Vorschule Timau

Kategorie: Spendenverwendung - Mai 30th, 22

Nach einigen Verzögerungen aufgrund schwieriger Geländesituation konnte pünktlich zum Schuljahresbeginn im Mai 2022 die neuen Klassenräume für die Vorschule in Timau eingeweiht werden. Herzlichen Dank an alle, die zur Finanzierung beigetragen haben!!

Vorschulleiterin Losaline und Eltern in den neuen Klassenräumen

Unser Projektmanager und Bauleiter Francis hat hierzu einen detailierten Bericht geschickt:

Early year education is one of the most embraced occasions in one’s life. I recall when I was of age to go to school and my single mother had made preparations for me to attend school things were different. The thought of having my school bag, a pencil, and some exercise books were very overwhelming. The biting cold in the early morning and the 3.5 km walks to the nearest available school (we had only two public schools) were nothing compared to the excitement of attending school. The shoeless feet were only covered by a thin layer of milking jerry to prevent cracking caused by the morning dew on the dirty footpath to school. My guess is that the milking jerry also prevented cold. Sometimes we could use the engine oil we collected from the remains of the containers used by motorists in the fueling stations. To arrive in time one had to keep pace with the older boys and girls who were accustomed to this setup.

No porridge or food was offered and for the lucky ones, you had packed food from what was left in the previous night’s meal. Mine was a different story, mostly I would do it on an empty stomach until I was back home by 3 pm. Circumstances and conditions had hardened us and it was normal for everyone.

Neue Klassenräume mit Regenwassersammlung – bisher musste das Wasser aus dem Fluss geholt werden

Our mud-walled classrooms had a dusty floor, whereby we carried water in small containers to put down the dust as we swept with bush twigs.  Sometimes we used to sprinkle wood ash on the floor to keep fleas away.

Today the story is different, the population has multiplied, more schools have come up, and transportation methods have improved. Some can use private means, hired motorcycles, school buses, or even have the children board. Parents have a good choice to take their children depending on their financial capacity and their priority. Classrooms have also improved a lot.

Unfortunately, the hustlers, farmhands, slum dwellers, those running from broken families, parents of unkind fate, and mostly those who live from hands to mouth have very few choices. For children to start their school life; parents must scramble for space in the public schools. Desperate men and women move from one school to the other in hope of getting “help” or “favour” for a slot. Finally, when all is done they say grace and are optimistic that the children’s education journey will be fruitful.

zwei Vorschuljungs nutzen die Wartezeit zum Gedankenaustausch – im Hintergrund der Gipfel des Mount Kenya

Timau has five main slums or so-called informal settlements. Kongoni, Mukuri, Riverside, Kwa Joshua and Kairiri.  These areas are the main focus. This does not include the town area where an estimate of 1500 people resides. The population in these villages is more than 8,000 people. These big congested areas do not have enough social infrastructure. Despite the government input to put up with these demanding challenges, an extra hand is very necessary to alleviate the situation to become more hospitable.

Timau primary school is within good proximity for children Mehr… »

Seit August wird gebaut – die noch fehlenden Mittel werden wir noch stemmen!

Kategorie: Spendenverwendung, Uncategorized - Nov 4th, 21

Nachdem der Spendenzufluss so positiv war, haben wir im Juli die Baustelle begonnen. Die Begeisterung und Anteilnahme der Kinder und Lehrkräfte ist groß und wo nötig auch tatkräftig.

Mittlerweile wird das Dach vorbereitet, unser Manager Francis musste hier alle seine Beziehungen spielen lassen, da Bauholz (auch) in Kenia extrem knapp geworden ist, aber schließlich ist er doch fündig geworden.

Wir hoffen sehr, dass das neue Gebäude pünklich zum Jahresbeginn 2022 genutzt werden kann.

Und damit der Begriff „Nachhaltigkeit“ nicht nur eine leere Phrase bleibt, pflanzte die „Kongoni Women Tree Group“ im ganzen Dorf neue Setzlinge – 2.155 an der Zahl! Gießen und vor Ziegen schützen müssen die Besitzer ihre kleinen Bäumchen selbst. Schließlich soll der Baum ja groß werden und später einen entsprechenden Ertrag als Bau- oder Brennholz liefern – und das im Gegensatz zu einer üblichen Ziege ganz ohne Futterkosten!!

 

 

 

2 Klassenzimmer für die Vorschule in Timau

Kategorie: Spendenverwendung - Apr 22nd, 21

Relativ unerwartet – ein Vierteljahr nach Abschluss unseres letzten Bauprojektes – erreichte uns ein dringender Hilferuf aus der Hauptschule in Timau. Das einzige Klassenzimmer für die dortige Vorschule platzt mit 103 Kindern aus allen Nähten! In unserem Hauptprojekt, der “dörflichen Außenstellen-Vorschule Kongoni” teilen sich je 40 Kinder derselben Klassenstufe ein Klassenzimmer mit ihrer Lehrerin, im Hauptort Timau sind es über 100 aus zwei unterschiedlichen Klassenstufen mit unterschiedlichem Lehrplan, ebenfalls mit zwei Lehrerinnen. Hier können Sie den Brief von Lehrerin Losaline selbst lesen – im Original in Englisch und anschließend die deutsche Übersetzung.

Der staatliche Lehrplan zieht seit Jahren drastisch an, man will unbedingt an westliche Standards anknüpfen. Die finanziellen Möglichkeiten Mehr… »