pro-A-kids

Demokratie braucht Bildung!

Projekt: „African Kids“ heißt
unsere Initiative zur Förderung von
Bildungseinrichtungen in Kenia.

Karibu!

…und ein herzliches Willkommen auf der Homepage von pro-A-kids e.V.!
Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, die Lebens- und Lernbedingungen von Kindern in Afrika zu verbessern. Zu diesem Zweck unterstützen wir einen Kindergarten in Kongoni am Fuße des Mount Kenya. Dies geschieht beispielsweise durch Finanzierung einer Mittagsverpflegung, einer kostenlosen medizinischen Betreuung, Beschaffung von Unterrichtsmaterialien und was sonst gerade am dringendsten benötigt wird.

Dabei ist es uns besonders wichtig, mit unserem kenianischen Projektbetreuer, der Gemeinde Kongoni und den MitarbeiterInnen im Umfeld des Kindergartens auf gleicher Augenhöhe Ideen zu entwickeln und diese in die Tat umzusetzen. Einzelne Projektabschnitte bieten für unsere deutschen Jugendlichen die Möglichkeit, sich innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes auf einen kulturellen Austausch einzulassen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Langfristig getragen wird die Arbeit von erfahrenen Vereinsmitgliedern, die auch die Anleitung und Betreuung der Jugendlichen übernehmen. Alle organisatorischen Tätigkeiten werden weitestgehend ehrenamtlich erledigt, sodass die Beiträge und Spenden in erster Linie dem Projekt zugute kommen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann kontaktieren Sie uns unter info@pro-a-kids.org!

Und hier noch ein paar aktuelle Infos (für ältere News verwenden Sie bitte die Suche oder das News-Archiv links unten in der Navigationsleiste):

Fertigstellung des Sonderprojektes „Neubau und Renovierung an der Public Primary School Timau“

Kategorie: Spendenverwendung - Jan 25th, 19

Bereits im letzten Newsletter wurde umfangreich über Hintergründe und Bedingungen dieses Projektes berichtet – nun können wir fristgerecht und mit einem gewissen Stolz die Fertigstellung bekanntgeben. Francis hatte dafür alle Register gezogen, sich wenn nötig selbst ins Auto gesetzt, um die benötigten Nägel, die in Timau nicht erhältlich sind, in Nanyuki zu besorgen und dreimal täglich der Baustelle einen Kontrollbesuch abgestattet. Mehrere Krisen wurden souverän bewältigt, eine Preissteigerung aufgrund Steuererhöhungen im September und die Lahmlegung des Transportwesens im November. Aufgrund der vielen Verkehrstoten hatte die Polizei eine durchaus nötige Kontrolloffensive gestartet – und über 4 Wochen war es fast unmöglich, Material von hier nach dort zu bekommen. Selbst mein bewährter Taxifahrer bat mich auf dem Weg zum Flughafen, im Falle einer Kontrolle nicht zu erwähnen, dass dies ein Taxi sei, sondern eine „Freundschaftsleistung“. Aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten und der niedrigen Löhne versucht jedermann, sich halt irgendwie durchzuschlagen, Transportlizensen kann sich da keiner leisten, da bliebe dann gar nichts mehr übrig zum Lebensunterhalt. Eine junge, dynamische Gesellschaft im Aufbruch, lamentieren gilt nicht, Hauptsache es geht vorwärts, um Vorschriften kümmert man sich dann, wenn das Nötigste bewältigt ist – also jedenfalls nicht heute.

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Alles wird gut!

Kategorie: Sozialpraktikum Kenia, Spendenverwendung - Sep 29th, 18

Wer kennt nicht diesen saloppen Spruch, der einem in brenzligen Situationen schnell mal zur Beruhigung über die Lippen kommt? Was unsere Arbeit in Kenia anbetrifft, fühlt es sich gerade so an.

Bereits seit Gründungstagen hatte uns die Gemeinde Kongoni um den Bau einer eigenen Grundschule  auf dem Gelände des Kindergartens gebeten. In den letzten Jahren wurde dieser Wunsch auch von Seiten der Primary School in Timau immer wieder vorgebracht. Aber wie sollte das umgesetzt werden? Das Kindergartengelände ist viel zu klein für weitere 200 Kinder und unser Budget nicht ausreichend für die Verpflegung von 300 Kindern mit hochwertigem Mittagessen. Und die Kleinen füttern und die Großen zusehen lassen? Dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist, leuchtete jedem sofort ein.

Dennoch wurden die Anfragen der Primary School nach zusätzlichen Räumlichkeiten immer dringlicher. Die einzige öffentliche Schule im Umkreis platzte aus allen Nähten, Mehr… »

Besuch aus Afrika – Gedanken zur Nachhaltigkeit von Entwicklungsprojekten

Kategorie: Reiseberichte - Mrz 9th, 18

Die Schüler der Waldorfschule Wernstein staunten nicht schlecht in der Woche vor Weihnachten, als sie wie gewohnt mittags in die Schulküche kamen und plötzlich eine Afrikanerin an der Essensausgabe entdeckten. Das Staunen wurde bald zu sichtbarem Unbehagen, als sie bemerkten, dass Englisch angesagt war, um etwas auf den Teller zu bekommen. Zum Glück standen noch drei oder vier Schüler vorher in der Reihe, um sich noch schnell eine individuelle Strategie zur Krisenbewältigung  zu überlegen. Manche nahmen allen Mut und alle bekannten Vokabeln zusammen und bewältigen die unbekannte Situation recht souverän. Andere beschränkten sich auf „yes“ und „no“, unterstützt durch international verständliches Nicken und Kopfschütteln.  Und wieder andere hatten zum Schluss doch einen – in Afrika in der Essensausgabe durchaus üblichen – sehr gefüllten Teller, da sie vor Schreck gar nichts herausbrachten und nur hilflos zusahen, Mehr… »